Idee: Multiband side chain Bass zu Gitarre

Heute mal was aus der Kategorie “Kreatives Routing”.

Viele kennen ja das Prinzip Side-Chaining zwischen Kick und Bass zu verwenden. Hierbei geht es darum, dass der Bass komprimiert wird, wenn die Kick angeschlagen wird. Das sorgt dafür, dass die Kick selbst mehr Attack hat: Nicht dadurch, dass es insgesamt lauter ist, sondern viel mehr Platz gemacht wird durch Reduktion des Basses.

Die Frage ist nun, lässt sich das auch zwischen Bass und E-Gitarre in einem Metal Mix verwenden?

Hier ein paar Gedanken…

Egal, welchen Metalproduzenten man im Interview oder in Büchern liest, man hört immer, dass die Gitarren selbst gar nicht so “fett” oder “dick” sind, denn es kommt alles viel eher vom Bass.

Natürlich lässt sich hier strikt im Frequenzband trennen und beides spielt in “anderen Zonen”. Doch was ist, wenn die Gitarre dann mal Solo spielt? Auf einmal wirkt sie dünn. Sicherlich lässt sich dies auch wieder durch Automation und EQ Gespiele ausgleichen, aber warum das ganze nicht gleich richtig angehen.

Multiband auf die Gitarre mit einem Band bis zu 200-300Hz. Gesteuert wird das Band aber nicht durch das Gitarren, sondern durch das Basssignal. Ergo: Kein Bass, keine Kompression.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage nach einem dynamischen EQ anstelle eines Kompressors. Wäre das sauberer? Oder ist das übertrieben da in dem Metier eh schon alles komprimiert ist?

Bald steht die nächste Produktion an und mal schauen, ob sich dieser Trick anwenden lässt…

 

 

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