Inspiration: Excitement für den Chorus

Manchmal schaut man durch die Foren und Facebook Gruppen und findet eigentlich nichts interessantes. Das schön an Usergroups ist aber nunmal, dass in den Kommentaren selbst sich eine Menge abspielt. Und genau so war es auch gestern, als es eigentlich um das Thema “Stereo-Widening for Metal Guitars” ging.

Viele in der Gruppe bezogen sich lediglich auf dieses Thema und die generelle Überzeugung scheint LCR zu sein. LCR steht für Left-Center-Right und beschreibt den Ansatz, lediglich diese drei Positionen im Stereobild einzunehmen.

Dann wurde es aber interessant. Ein User berichtete, dass er meist auf 70% links und rechts die Gitarren stellt. Für den Chorus eines Songs möchte man meist noch “eine Schippe drauf” legen und in diesem speziellen Fall hieß das…

…das im Chorus auf LCR wechseln! Der Effekt auf den Hörer ist somit, dass alles viel größer und räumlicher wirkt und dadurch gigantischer wird.

Ich finde diese Idee super und werde es sicherlich demnächst in einem Mix ausprobieren.

Es stellt sich mir vorab die Frage, ob man dann zusätzlich mit der Lautstärke arbeiten muss, bzw diese automatisieren muss, Stichwort: Pan-Law.

Ergänzend sei noch erwähnt, dass Lautstärkeautomation gerne verwendet wird um einen Chorus größer zu machen. MixbusTV hatte einen leicht anderen Ansatz neulich gezeigt. Hier wurde im Pre-Chorus ein Element (in diesem Fall die Gitarren) runtergeschraubt und im Chorus auf Originallautstärke zurückgesetzt. Der Effekt ist der gleiche, da die Ohren sich sehr schnell an die Änderung gewöhnt haben. Ein weiterer Vorteil ist, dass kurzfristige Änderungen sich nicht auf das Gleichgewicht auswirken, man nimmt es mehr als Effekt war und somit ist in allen Passagen die korrekte und gleichmäßige Verteilung von allen Spuren gesichert.

Hier seht Ihr noch sein Video als Beispiel:

 

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